Archiv der Kategorie: Mitschnitte

Eine Veranstaltung von Attac Ahrweiler mit Unterstützung der Jenny Marx Gesellschaft.

in Bad Neuenahr, Bahnhofsstuben
am 20.05.2015

Referentin: Frau Ilse Rübsteck

Die vor 92 Jahren in Hochneukirch im Rheinland geborene Jüdin, die schon in ihrer Jugend Ausgrenzung und Anfeindung erlebte, berichtet von ihrem Schicksal. Mit 19 Jahren überlebte sie 3,5 Jahre Arbeitslager in Riga, die Befreiung durch russische Soldaten und später einen einjährigen Lageraufenthalt in Bremen, um ihren Traum, in die USA auszuwandern, endlich zu verwirklichen: Das Einreisegesuch wurde jedoch, nachdem sie im Emigrantenlager ausgeraubt und erneut völlig besitzlos wurde, im Rahmen der damaligen anti-kommunistischen Politik der Amerikaner, abgewiesen. Heute ist eine Straße in Hochneukirch nach ihrem Familiennamen „Falkenstein“ benannt, zahlreiche Auftritte für Rundfunk, Fernsehen und an Schulen zeugen davon, dass Frau Rübsteck nach all diesen Erfahrungen, die sie in Deutschland machen musste, Hoffnung in die Jugend setzt und etwas bewegen will. „Es muss doch einen Sinn haben, dass ich lebe und ich tue dies auch für meine Eltern.“ Frau Ilse Rübsteck hat ihren Optimismus und ihre Fröhlichkeit nicht verloren, auch wenn dies schwer nachzuvollziehen ist.

mit Dr. Salvador Oberhaus

vom 20.01.2015
um 18 Uhr
in Neuwied, Am Güterbahnhof 15-17

Die Fragen nach den Ursachen und Verantwortlichkeiten für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges werden im Grunde genommen schon seit August 1914 kontrovers diskutiert. Die Antworten fallen je nach Sprechort, politischem Standpunkt und Betroffenheit von den Ereignissen diametral aus – damals wie heute. Continue reading

Mitschnitt „Also doch hineingeschlittert“

Seit Herbst 2014 demonstrieren in deutschen Städten politisch rechts orientierte Menschen. Die Namen variieren: „PEGIDA“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Dresden, „DÜGIDA“ (Düsseldorfer gegen Islamisierung des Abendlandes), „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten) usw. Die Teilnehmerzahlen wuchsen trotz Widerstands demokratischer und antifaschistischer Kräfte. 17.500 waren es am 22. Dezember 2014 in Dresden. Continue reading

Mitschnitt „Die Rechten auf der Straße – eine Alternative für Deutschland?“

Gegen die Behauptung vom „schlafwandlerischen“ Hineinstolpern der europäischen Mächte in den Krieg vertritt Heiner Karuscheit, dass der deutsche Weg in den Krieg innergesellschaftliche Ursachen hatte und stellt die zentralen Aussagen des Buchs in drei Punkten zur Diskussion: Continue reading

Mitschnitt „Deutschland 1914 / Vortrag und Diskussion mit Heiner Karuscheit“

In seinem Briefroman „Jenny Marx – Ich würd’s genauso wieder tun“ zeichnet Jürgen Wolfgang Mäuer das Bild einer der faszinierendsten und außergewöhnlichsten Frauengestalten ihrer Zeit. Sie war charmant, witzig, anmutig, geistvoll, intelligent und für die damalige Zeit recht gebildet. Verschiedene Biografen haben sich mit dieser strahlenden Erscheinung beschäftigt, sie mussten auf Sekundärquellen zurückgreifen, einzig Wilhelm Liebknecht, der eine kurze Darstellung nur hinterließ, kannte sie persönlich. Continue reading

Mitschnitt „Buchvorstellung zu Jenny Marx / Lesung aus ihren Briefen „

Mitschnitt „Novemberrevolution 1918 – eine andere Welt war möglich“

Sie gerät immer mehr in Vergessenheit, keine staatlichen Gedenkfeiern finden statt, aus den Lehrplänen wird sie gestrichen: Die Novemberrevolution 1918 in Deutschland!

Zu dem Thema „95 Jahre Novemberrevolution 1918 – eine andere Welt war möglich“ veranstaltete die Jenny Marx Gesellschaft gemeinsam mit attac Ahrweiler einen Vortragsabend.

Der Historiker Marcel Bois beleuchtete die Hintergründe und die zeitlichen Abläufe der Novemberrevolution 1918:

 

Mitschnitt „Die Krise der Sozialdemokratie“

Präsentation des Reprints der Junius-Broschüre „Die Krise der Sozialdemokratie“ durch den JMG Verlag mit einer auszugsweisen Lesung mit Jürgen Pfeiffer.

Mitschnitt vom 08. Mai 2014, um 19:00 Uhr im JMG Büro Neuwied (Am Güterbahnhof 15-17, 56564 Neuwied/Rhein).

Ohne die Bewilligung der Kriegskredite durch die SPD – Reichtagsfraktion im Jahr 1914 wäre sicherlich manches in der deutschen Geschichte anders verlaufen. Im Februar 1915 wurde Rosa Luxemburg zunächst für ein Jahr inhaftiert und schrieb in dieser Zeit im Gefängnis unter dem Pseudonym Junius die Broschüre: „Die Krise der Sozialdemokratie“, in der sie sich mit der Rolle der SPD im Hinblick auf die tagtägliche „Massenschlächterei“ auseinander setzte.

Das Buch ist seit dem 8. Mai 2014 unter der ISBN: 978-3-944508-06-1 erhältlich.

Mitschnitt: „Hände weg von der Revolution in Venezuela“

Aufzeichnung von Vortrag und Diskussion mit Hans-Gerd Öfinger vom 29.04.2014 um 19:30 Uhr in Neuwied, Am Güterbahnhof 15.

Seit über 14 Jahren verzeichnet Venezuela für breite Schichten der Bevölkerung große Fortschritte in den Bereichen soziale Gerechtigkeit, Bildung und Gesundheitsversorgung. Doch die wirtschaftlichen Eliten im Land und in Nordamerika unternehmen seither alles, um die linke Regierung zu stürzen. In den letzten Monaten setzten sie gezielt auf eine Hortung und Verknappung von Waren des täglichen Bedarfs. Die jüngste Offensive reaktionärer und faschistischer Kräfte zur Destabilisierung der Lage in Venezuela ist ein erneuter Versuch, im Windschatten der Krim-Krise einen schleichenden Staatsstreich zu organisieren.

Den Putschversuchen, Attentaten, Unternehmensaussperrungen, Sabotageakten und medialen Hetzkampagnen gegen die demokratisch gewählte Regierung haben sich aber immer wieder  Menschenmassen entgegengestellt, um ihre sozialen Errungenschaften zu verteidigen.

  • Wie ist die aktuelle Lage im Land?
  • Wie kann die „bolivarische Revolution“ verteidigt und abgesichert werden?
  • Wie organisieren wir internationale Solidarität?

Mitschnitt: „69. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus“

Eine Gedenkfeier zum Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation des deutschen Faschismus.

Am 8. Mai 2014 gedachten Mitglieder verschiedener politischer Gruppierungen und Initiativen dem 69. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus.

Veranstaltungsort war der Graf-Friedrich-Platz in Neuwied/RLP am Gedenksteinm für die Opfer dieser Verbrechen. Mehrere Teilnehmer hielten Redebeiträge, in denen u.a. auch ein Bezug zur derzeitigen Entwicklung in der Ukraine hergestell wurde. Mit dem Blick in die Geschichte wird auch die Auseinandersetzung in der Ukraine verständlicher.

Mitschnitt: Rolf Hecker – „Jenny Marx und die Freundschaft zu den 48ern“

Jenny Marx war für ihre Zeit eine über die Maßen emanzipierte und couragierte Frau. Die überlieferten Briefe von ihr und an sie, die erstmals vollständig in einer Publikation erscheinen, belegen eindringlich, dass sie nicht nur die Gattin an der Seite ihres berühmten Mannes und die Mutter ihrer Kinder war, sondern eine politisch engagierte Frau, die „Geschäftsführerin“ in Sachen Publikationstätigkeit und eine am Theaterleben interessierte Zuschauerin. In ihren Briefen an Freunde und Weggefährten schilderte Jenny Marx offen ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Freuden und Hoffnungen. Der Briefwechsel mit den „alten 48ern“ – den Teilnehmern an der Revolution 1848/49 in den deutschen Landen – war zeitweise besonders intensiv.

Die Aufzeichnung erfolgte anlässlich des 200. Geburtstag von Jenny Marx am 14.02.2014, Freitag um 18 Uhr in Volkshochschule, Trier Domfreihof 1, 54290 Trier.